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Z-Schlitten aus CFK

Neue Maßstäbe im Maschinen- und Anlagenbau

Gemeinsam mit Partnern aus der Maschinenbauindustrie hat die SGL Group für Werkzeugmaschinen einen Z-Schlitten aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) entwickelt. Der Verbundwerkstoff punktet durch niedriges Eigengewicht, sowie durch gute mechanische Eigenschaften und bringt entscheidenden Mehrwert für Maschinenbauer und -betreiber: mehr Effizienz bei höherer Maßhaltigkeit und Bearbeitungsqualität, sowie verbesserte Standzeiten und eine längere Maschinenlebensdauer.

Gegenüber herkömmlichen Werkstoffen wie Stahl ermöglicht CFK etwa 45 % Gewichtseinsparung – mit deutlichen Vorteilen. Z‑Schlitten in Leichtbauweise erhöhen die Achsdynamik, reduzieren die Bearbeitungszeit und senken die Fertigungskosten. Denn Antriebe erzielen bessere Beschleunigungs- und Bremswerte, was die Taktzeiten verkürzt und höhere Schnittgeschwindigkeiten zulässt. Gleichzeitig sinkt der Energiebedarf durch Reduktion der bewegten Massen. Hinzu kommt ein mögliches Downsizing der Antriebsmotoren und Führungselemente. So können Maschinenbauer die Energieeffizienz noch steigern und sparen zusätzlich Material.

Der Z-Schlitten der SGL Group besteht aus mehreren Lagen multiaxialer und unidirektionaler Carbon-Prepregs, also sogenannten Halbzeugen aus Kohlenstofffasern. Durch gezielte Faserauswahl und speziellen Lagenaufbau entsteht eine sehr steife, zugfeste Konstruktion mit minimaler Wärmeausdehnung und exzellenter Schwingungsdämpfung. So garantiert der Z-Schlitten selbst bei extremen Beschleunigungskräften eine hohe Positioniergenauigkeit und Bearbeitungspräzision. Zugleich sinkt der Verschleiß von Werkzeugen und Maschinenkomponenten.

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